Unzufrieden im Job? – Was Du dagegen tun kannst! 5


Unzufrieden im Job

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Einer von vier Arbeitnehmern fühlt sich von seiner Arbeit nicht erfüllt. Er ist unzufrieden im Job und weiß nicht, was er dagegen tun soll.

Wenn Du einer dieser Arbeitnehmer bist, hoffe ich sehr, dass Dir dieser Artikel helfen kann.

Doch zuerst sollte man herausfinden, wieso man denn eigentlich unzufrieden ist.

 

Die Unzufriedenheit erkennen

Du fühlst Dich unterbezahlt

Problem: Am Ende des Geldes ist immer noch jede Menge Monat übrig. Alle Rechnungen wurden bezahlt und jetzt reicht es nicht mehr für die wirklich schönen Dinge des Lebens. Im schlimmsten Fall verdienst Du wirklich so wenig mit Deinem Gehalt, dass Deine Lebenshaltungskosten kaum abgedeckt werden.
Lösung:  In diesem Fall müsstest Du Einschnitte in Deinem Lebensstil machen. Durchrechnen und Einsparungsmöglichkeiten entdecken, kann man selbst am besten

Ansonsten rede mit Deinem Chef über die Möglichkeiten einer Beförderung. Sag aber nicht einfach, dass Du mehr Geld brauchst, sondern schlage Wege vor, wie DU das Unternehmen nach vorne bringen könntest. Unterbreite Deinem Vorgesetzten Ideen, wie sich zum Beispiel Arbeitsprozesse effektiver gestalten lassen. Kannst Du neue Kunden gewinnen oder Ähnliches, ist das auch förderlich.

 

Dein Chef ist ein Arschloch

Problem: Viele Vorgesetzte stehen unter enormen Druck und sind sich selbst nicht klar darüber, dass sie laut werden oder einen sehr autoritären Führungsstil haben. Manche Mitarbeiter können auch mit genau diesen Chef-Eigenschaften hervorragend umgehen und fühlen sich durch dieses Verhalten motiviert.
Lösung: Wenn Du nicht zu dieser Sorte gehörst, rede freundlich über Deine Empfindung. Sage, dass Du effektiver arbeiten kannst, wenn Du freundlicher angesprochen wirst. Das allein kann schon helfen. Und ganz wichtig: Versuche die Launen und Lautstärke des Cheffes nicht persönlich zu nehmen.

 

Negatives Arbeitsklima

Problem: Kollegen können einem den Arbeitsalltag zur Hölle machen. Dass zwei Menschen mal nicht gut miteinander können, kommt vor und ist total normal. Aber zusammenarbeiten sollten man schon können.
Lösung: Wenn das absolut nicht geht und du weiterhin unzufrieden im Job bist, lasse Dich an einen anderen Platz setzen und arbeitet nur das Nötigste zusammen.

Oft steckt hinter einer miesen Kollegen-Beziehung auch schlicht einfach die Unternehmenskultur. Wird der Konkurrenzgedanke permanent geschürt, ist es kein Wunder, dass sich Kollegen nicht leiden können. In diesem Fall spreche in Ruhe miteinander. Vielleicht stellt sich heraus, dass er oder sie auch unter der Situation leidet und eigentlich ganz nett ist.

 

Überstunden

Problem: Deine Überstunden häufen sich an und trotzdem wird der Stapel auf dem Schreibtisch immer größer? Entweder Dein Zeitmanagement ist grandios schlecht oder das Pensum ist einfach zu groß für den angesetzten Zeitrahmen.
Lösung: Versuche es zuerst mit einer Prioritätenliste. Arbeite systematisch Deine Aufgaben nach Wichtigkeit ab. Wenn irgendetwas auch noch bis zur nächste Woche warten kann, dann mach lieber pünktlich Feierabend.

Wenn Die Arbeit aber tatsächlich zu viel ist, musst Du mit deinem Chef reden. Stelle klar, was Du genau in welchem Zeitraum schaffen kannst und was nicht. Entweder Du bekommst Hilfe zur Seite gestellt, ein Kollege nimmt Ihnen künftig etwas ab oder es findet sich eine ganz andere Lösung.

 

Du langweilst Dich zu TodeUnzufrieden im Job

Problem: Wenn Du am Arbeitsplatz permanent nur auf Facebook unterwegs bist oder auch einfach nur Blogs (wie diesen hier) ließt, dann bist Du eindeutig unterfordert. Der Großteil der Angestellten, denen es so geht, werden auf Dauer aber immer frustrierter.
Lösung: Frage deinen Vorgesetzten nach neuen Aufgabenbereichen oder Herausforderungen.

 

Fehlende Anerkennung und Wertschätzung 

Problem: Anerkennung und Wertschätzung sind einer der wichtigsten Bedürfnisse eines Menschen. Wem dies auf Dauer fehlt, kann nicht nur unzufrieden im Job sein, sondern sogar depressiv werden.
Lösung: Um dieses Problem zu lösen, solltest Du mit deinem Vorgesetzten darüber reden. Das Gespräch sollte aber konstruktiv geführt werden, keinesfalls solltest Du in einem vorwurfsvollen oder klagenden Ton mit dem Chef reden. Das Problem sollte klar und deutlich angesprochen werden. Der Vorgesetzte soll schließlich zum Nachdenken angeregt werden. Zu einer Veränderung kann es nur kommen, wenn man selbst klar formuliert, was sich ändern soll.

 

Mangelnde Aufstiegschancen

Problem: Der Großteil der Angestellten wünschen sich Aufstiegschancen. Wenn keine Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden, kann aus einem anfangs motivierten Mitarbeiter plötzlich jemand werden, der seinen Dienst nur noch nach Vorschrift verrichtet. Besonders, wenn er sieht, dass er bei allen Anstrengungen eh nicht weiter kommen kann.
Lösung: Wenn man wirklich auf der Karriereleiter empor steigen möchte, das Unternehmen dies einem aber nicht gewährleisten kann, bleibt nur noch der Wechsel zu einem anderen.

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Wenn diese Lösungen nicht weiterhelfen: Aktiv handeln!

Es gibt immer noch zu viele Chefs, die nur leistungsorientiert sind. Bei solchen stoßt man mit einem Gespräch zur Problemlösung oft auf taube Ohren.

Dann gilt es, schnellstmöglich Konsequenzen zu ziehen. Aber nie überstürzt!

Man sollte sich entweder einen neuen Arbeitgeber suchen oder man macht sich Gedanken darüber, ob man den richtigen Beruf erlernt hat.

 

Wer keine Spaß an seiner Arbeit hat, wird dies auch beim neuen Arbeitgeber nicht haben. Die Probleme werden auch dort wieder die alten sein und man ist wieder unzufrieden im Job.

Also: Was macht mir Spaß? Worin bin ich gut? Möglichkeiten abwägen: Neue Ausbildung, Studium, Weiterbildung, Umschulung oder Selbstständigkeit?

 

Natürlich ist es riskant, etwas aufzugeben. Genauso riskant ist es aber, zu bleiben und etwas zu tun, worunter man leidet. Nur, wer Spaß an seinem Job habe, könne darin wirklich gut und erfolgreich sein. Viele haben viel gelernt, wissen aber nicht, was sie tatsächlich können und was ihnen Spaß macht.

Möglicherweise wurdest Du dazu gedrängt etwas Bestimmtes zu lernen oder zu studieren, das Du eigentlich gar nicht machen wolltest? Eventuell wurde dieser Job nur ausgewählt, damit man für den Anfang erst einmal irgendwie Geld verdient.

 

Eine Frage sollte man sich deshalb stellen: Was mache ich mit meinem Leben?

Die Antwort löst die Frage: Bleiben oder gehen?

Versuche Deine Träume zu verwirklichen.

 

Fazit

Problem: Bist du absolut unzufrieden mit deinem Job und möchtest auf keinen Fall dort weiter arbeiten?

Lösung: Es ist nie zu spät um seine Träume zu verwirklichen!

 

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5 Gedanken zu “Unzufrieden im Job? – Was Du dagegen tun kannst!

  • Tom

    Schöner Artikel! Die ehrliche Selbstananlyse am Ende ist natürlich besonders wichtig. Viele träumen von einem besseren Leben, setzen das aber nicht als Ziel um. Und Träume und Wünsche sind nun einmal leider nicht zielführend, denn sonst wäre ja alle wunschlos glücklich…..

    Natürlich gehört auch etwas Mut dazu, sein Leben zu verändern um glücklicher im Beruf zu sein, aber genau an diesem Mut fehlt es vielen. Doch wer nicht wagt der nicht gewinnt. Oder mal anders gesagt: Wer immer Kompromisse eingeht und sein Leben so ausrichtet, dass er nicht auf die Nase fallen kann, der wird ewig auf dem Bauch kriechen müssen (Sprichwort, ist nicht böse gemeint).

    • sergejryan Beitragsautor

      Genau so sehe ich das auch Tom!
      Es freut mich, dass auch andere meine Meinung teilen.
      Ansonsten, ein sehr angenehm formulierter Kommentar :)

  • Uwe

    Erst einmal danke für den guten Artikel!
    Ich hatte auch einmal die Phase in meinem Leben, dass ich einfach nicht weiter wusste, der Job den ich mal gelernt habe hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht und ich fand jeden Tag eigentlich sinnlos, mein Chef merkte das und kündigte mich und heute sage ich mir zum Glück.
    Heute mache ich das was mich wirklich ausfüllt und Spaß macht!

    • sergejryan Beitragsautor

      Genau aus diesem Grund hoffe ich, dass dieser Artikel vielen weiteren Menschen weiterhelfen wird!
      Es freut mich, dass du heute nun glücklich bist. Genau das ist ja das Ziel: Das zu tun, was einem Spaß macht und einen erfüllt.

  • Regina Richter

    Guter Artikel. Mir ging es ähnlich und ich arbeitete in einer Agentur. Mein Chef war launisch und über sein Versagen waren wir schuld.

    Ich habe dann die Handbremse gezogen und bin dort ausgestiegen. So habe ich mich selbstständig gemacht und betreue jetzt Kunden. Das macht mehr Spaß und ich bin auch erfolgreich.