Das erste Mal – Alles was Du darüber wissen solltest! 2


das erste mal

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An das erste Mal können sich noch fast alle Menschen erinnern.

Es ist und war nun mal ein Ereignis, auf das man lange hingefiebert hat und das einem vorher allerlei Aufregung gekostet hat: Wie wird es wohl sein? Worauf muss ich achten? Wie schaffe ich es, dass es richtig schön wird? Und natürlich auch: Wie wird Sie auf keinen Fall schwanger?

Eine „Gebrauchsanleitung“ gibt es natürlich nicht, dennoch hoffe ich mit Hilfe dieses Artikels die Sorgen und Ängste viele junger Menschen vertreiben zu können und ihnen dadurch mehr Sicherheit zu vermitteln.

 

Unterteilt ist dieser Artikel in 7. Teile:

 

1. Wann ist die Zeit reif für das erste Mal?

2. Vorbereitung und Gespräche

3. Welche Verhütungsmittel sind beim ersten Mal geeignet?

4. Das Vorspiel

5. Schmerzen – Wird es weh tun?

6. Der Akt

7. Enttäuscht vom ersten Mal?

 


1. Wann ist die Zeit reif für das erste Mal?

Den „richtigen“ Zeitpunkt gibt es nicht. Wichtig ist, dass sich die Betroffenen reif fühlen, diesen Schritt zu tun. Ob die Partnerin bzw. der Partner dazu bereit ist, sollte vorab durch ein Gespräch geklärt werden.

Lass Dich auf keinen Fall drängen! 

Es gibt nur einen guten Grund, mit jemanden zu schlafen: Wenn DU es wirklich willst und nicht, weil Du deinen Partner nicht enttäuschen möchtest oder es angeblich schon alle aus der „Clique“ getan haben.

Mehr als 80% der Jugendlichen erleben das erste Mal im Alter zwischen 15 und 19 Jahren.

Rechtlich gesehen, darf man ab 14 Jahren Sex haben, wenn der Partner nicht älter als 20 Jahre alt ist. Ab 16 darf man dann mit jedem schlafen, egal wie alt er ist.

2. Vorbereitung und Gespräche

Als wichtigste Ansprechpersonen, um über die (bevorstehende) Sexualität zu sprechen, werden von den Jugendlichen die besten Freunde, gefolgt von der eigenen Mutter und dem eigenen Partner, empfunden.

Junge Männer orientieren sich heutzutage viel stärker an der Partnerin. Je größer die Vertrautheit der beiden ist, umso besser sind sie auf den ersten Geschlechtsverkehr vorbereitet.

Wenn man sich aber nicht gänzlich bereit fühlt, kann man erst einmal eine Testphase mit Petting ausprobieren.

Petting ist das gegenseitige Streicheln und Küssen des Körpers und die Berührung der Geschlechtsorgane um sexuell erregt zu werden, ohne dabei den Penis in die Vagina einzuführen.

So kann man den Körper des Gegenübers erkunden und herausfinden, was dem anderem gefällt und was nicht.

 

3. Welche Verhütungsmittel sind beim ersten Mal geeignet?

Es gibt viele verschiedene Verhütungsmittel. Die bekanntesten Methoden sind vermutlich das Kondom und die Pille.

Wenn man in einer festen Partnerschaft ist, sollte man darüber sprechen, wie man sich schützen wird.

Wenn man seinen Sexualpartner jedoch nicht gut kennt, ist man immer selbst für seine Gesundheit verantwortlich. In diesem Fall sollte stets mit einem Kondom verhütet werden.

 

Kondom

kondome

Für das erste Mal sollte man sich stets mit einem Kondom schützen. Kondome gibt es ohne Rezept (in jeder Apotheke, in Drogerien und Supermärkten), sie sind leicht anzuwenden und schützen nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern auch vor ansteckenden Geschlechtskrankheiten.

Da man vor allem beim ersten Mal aufgeregt ist, ist es da wichtig, die passenden Kondome parat zu haben, um das Gefühlserlebnis zu steigern und keine Probleme zu bekommen: In diesem Artikel kannst du deshalb die richtige Kondomgröße bestimmen, um die passenden Kondome zu kaufen: Die richtige Kondomgröße bestimmen.

 

Anti-Baby-Pille

Antibabypille

Wenn man sich entschließt, bereit zu sein, kann der Frauenarzt dem Mädchen die Pille verschreiben lassen. Mit 14 oder älter, braucht man dafür keine Einwilligung der Eltern. Wenn ein Mädchen unter 14 Jahren die Pille verschrieben haben möchte, liegt es in Ermessen des Arztes, mit den Eltern darüber zu sprechen. Bis zum 20. Lebensjahr braucht man für die Pille (außer der Rezeptgebühr ab dem 18. Lebensjahr) nichts zu bezahlen.

 

Allerdings gibt es noch viele weitere Verhütungsmethoden: Vor- und Nachteile verschiedener Verhütungsmethoden.

 

Wichtig: Es reicht nicht, wenn der Junge seinen Penis kurz vor dem Orgasmus aus der Scheide zieht. Ein paar Lusttropfen samt Spermien hat er längst in der Scheide zurück gelassen. Sie können ausreichen, um das Mädchen zu schwängern.

 

Im Notfall: Die „Pille danach“

Die Pille danach ist eine reine Notfalllösung. Sie verhindert eine Schwangerschaft, wenn sie möglichst früh, spätestens jedoch 72 Stunden (3 Tage) nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder einer Verhütungspanne angewendet wird. Die Pille danach bekommt man auf Rezept bei jedem Arzt.

 

4. Das Vorspiel

Vorspiel

Was versteht man unter dem Vorspiel? Streicheln, innige Küsse – Das alles fördert die sexuelle Erregung, die unverzichtbar ist um zum eigentlichen Akt überzugehen. Resultat der langsam ansteigenden Lust: Der Penis wird steif, die Vagina feucht.

Wichtig dabei ist aber: Sprecht miteinander.

Das gilt eigentlich immer beim Sex miteinander. Und für das erste Mal gilt es ganz besonders. Denn Ihr probiert hier was ganz Neues aus und habt eigentlich keine Ahnung, was Euch erwartet. Wenn es Ihr/Ihm plötzlich unangenehm wird, dann sollte man dies mitteilen. Ob man dann eine andere Stellung ausprobieren oder einfach einen Gang zurückschalten möchte, ist Euch überlassen. Es bringt auf jeden Fall mehr Ruhe und Sicherheit.

 

5. Schmerzen – Wird es weh tun?

Es ist immer ratsam, dass der Penis langsam in die Scheide eingeführt wird. Wenn die Scheide zu eng für den Penis scheint, gibt es zwei grundfalsche Ideen:

 

1. Die Scheide muss gedehnt werden.

2. Die Scheide muss durch den Schmerz durch, bis der Penis drinnen ist.

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Die Scheide ist von sich aus dehnbar genug, da bekanntlich sogar ein Babykopf durch kann!

Es empfiehlt sich, Gleitmittel (in Drogerien und Apotheken erhältlich) oder auch Speichel zu verwenden, um die Feuchtigkeit und die Geschmeidigkeit zu erhöhen. Um die Scheide daran zu gewöhnen, dass „etwas“ in sie eindringt, können auch zuerst ein oder zwei Finger eingeführt werden.

Ein leichtes Einreißen des Jungfernhäutchens muss außerdem nicht weh tun. In der Regel ist dieser Schmerz nicht groß, und viele merken ihn gar nicht.

Es kann allerdings sein, dass sich die Beckenbodenmuskulatur so anspannt, dass Versuche, Geschlechtsverkehr zu haben oder andere Dinge in die Scheide einzuführen, sehr schmerzhaft oder sogar unmöglich sind. Man nennt dies Scheidenkrampf oder Vaginismus. Die Muskulatur verspannt sich, ohne dass Sie dies bewusst möchte.

Tipps und Übungen gegen Vaginismus findet Ihr im obigen Link.

 

6. Der Akt

Welche Stellung ist die Beste?

Es gibt viele Stellungen. Und im Grunde ist jede geeignet, wenn sie sich spontan ergibt oder angenehm anfühlt. Am besten einfach gemeinsam ausprobieren und herausfinden, bei welcher Stellung Ihr am meisten Spaß und Befriedigung habt!

 

Die zwei einfachsten und bekanntesten“Grundstellungen“ sind:

Die Missionarsstellung

Missionarsstellung

Die beliebteste Stellung und für das erste Mal gut geeignet, weil sie einfach und unkompliziert ist. Das Paar kann sich dabei in die Augen schauen und küssen. SIE liegt auf dem Rücken, die Beine sind gespreizt und etwas angewinkelt, die Füße auf den Boden abgestützt. ER liegt oder kniet über Ihr und dringt von vorne in die Scheide ein. Varianten sind z.B., wenn SIE mit ihren Beinen seine Hüften umschlingt.
Die Reiterstellung

Reiterstellung

Dabei liegt ER auf dem Rücken, während SIE über ihm sitzt, liegt oder kniet. Hier bestimmt SIE den Rhythmus und kann selbst beeinflussen, wie tief der Penis in ihre Scheide eindringen soll. Man kann sich dabei auch abwechseln: Wenn ER das Becken hebt, während er gleichzeitig ihres umfasst, kann ER den Takt vorgeben.

 

Geht langsam vor. Langsame Bewegungen könnt ihr besser steuern, und ihr könnt euch auch besser daran gewöhnen. Ihr spürt besser, wie sich verschiedene Stellungen anfühlen und ob sie euch gefallen – das ist nämlich je nach Körperbau und je nach Penisgrösse völlig unterschiedlich. Gerade durch Langsamkeit könnt ihr Schmerzen sehr gut vermeiden.

 

Wichtig ist außerdem:

Bewegt Euch Beide. Wenn Sie wie eine Leichte steif im Brett daliegt und Er in Hochspannung rammelt, dann ist das in der Regel nicht besonders angenehm und genussvoll.

Mögliche Pannen solltet Ihr mit Humor nehmen und deshalb keine Selbstzweifel haben.

 

Was, wenn der Penis nicht steif genug ist?

Jungs haben häufig Angst davor, dass der Penis im entscheidenden Moment nicht steif genug ist. Durch Aufregung und Nervosität kann es für den Jungen schwer sein, eine Erektion zu bekommen und aufrecht zu erhalten. Auch durch das Überstreifen des Kondoms kann die Erektion abklingen. Dann hilft manchmal eine kleine Pause oder das Mädchen kann durch Massieren des Penis helfen, ihn wieder zu erregen. Wer befürchtet, dass er beim ersten Mal mit dem Kondom nicht zurechtkommt, kann sich schon vorher Kondome besorgen und das Überstreifen alleine oder auch mit der Partnerin üben.

 

Vorzeitiger Samenerguss

Vor allem beim ersten Mal ist ein vorzeitiger Samenerguss bei Jungen sehr häufig. Manche Jungen finden allein die Vorstellung, in das Mädchen einzudringen, so erregend, dass es schon vor dem eigentlichen Akt zum Samenerguss kommt. Es bedarf etwas Übung, um seine Erektion zu kontrollieren. Mit zunehmender Erfahrung ändert sich dies in der Regel aber und Ihr könnt den Geschlechtsverkehr länger gemeinsam genießen.

Denkt einfach daran: Es gibt immer ein nächstes Mal!

 

7. Enttäuscht vom ersten Mal?

enttäuscht

Macht Euch kein Kopf wenn das erste Mal nicht so war, wie Ihr es erwartet habt. Nur wenige Menschen haben das Glück bereits beim ersten Geschlechtsverkehr in den siebten Himmel befördert zu werden. Gründe: Angst, sich dumm anzustellen, Stress und vieles mehr.
Seid also geduldig, es braucht etwas Zeit und Praxis um sich beim Sex so richtig wohl zu fühlen und diese neue Erfahrung genießen zu können.

Beim Sex verhält es sich außerdem wie bei allen Aktivitäten:

Übung macht den Meister!

 

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